„Stimmen Sie beim Bürgerentscheid am 12. Juli 2026 mit Nein, schützen Sie unsere Natur und erteilen Sie den Plänen für den Bau von Windkraftanlagen auf dem Lammerskopf eine klare Absage“, sagte Dr. Paul Schmidt in seiner Rede auf dem Heidelberger Marktplatz. Seit Monaten wird in der Neckarstadt das Thema diskutiert. Der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) hatte bereits Ende 2025 der Idee, den Lammerskopf als Windkraftvorranggebiet auszuweisen, eine Absage erteilt, doch der Heidelberger Oberbürgermeister Eckart Würzner hat im Stadtrat mit 33 Stimmen – exakt so viele wie für die Zweidrittelmehrheit erforderlich – das Votum für einen Bürgerentscheid erreicht.
„Wir als Alternative für Deutschland lehnen die Idee ‚Windkraft auf dem Lammerskopf‘ ab. Sieben bis acht Windkraftanlagen mit 250 Meter Höhe sind dort fehl am Platz. Auf dem Lammerskopf befindet sich ein Wasserschutzgebiet, FFH-Gebiete und der Lebensraum windkraftempfindlicher Vogel- und Fledermausarten. Als Bundestagabgeordneter kann ich unserem Kreisverband vor Ort nur ein großes Lob für die engagierte Arbeit gegen die Industrialisierung der Landschaft aussprechen. “, so Schmidt weiter.
Energiepolitisch ist der Plan nach Schmidts Einschätzung ebenfalls sinnlos. Denn in Deutschland seien bereits über 200 Gigawatt Leistung bei Windkraft und Photovoltaik installiert, wobei wir maximal nur 80 bis 85 Gigawatt verbrauchen könnten. Wenn der Wind weht und die Sonne scheint, wissen wir nicht wohin mit dem Strom. Bei Dunkelflaute müssen wir für viel Geld Strom aus dem Ausland kaufen.
Die Infoveranstaltung des AfD-Kreisverbands Heidelberg fand am 13. Juni 2026 statt. Die AfD-Gemeinderäte Timethy Bartesch, Sven Geschinski und Albert Maul waren vor Ort und führten gemeinsam mit Dr. Paul Schmidt aus der AfD-Bundestagsfraktion zahlreiche Gespräche mit Bürgern am AfD-Infostand auf dem Heidelberger Marktplatz.