11.09.2026 Meine Woche in Berlin vom 7. bis 11. September 2026 Ich melde mich zurück – seit dem 7. September 2026 sind wir in Berlin…
07.10.2026 Paul Schmidt mit einer Rede im Bundestag: Linke drangsalieren Vermieter
Sie von der Linken haben uns den Antrag „Immobilientransparenzregister einrichten, Geldwäsche bekämpfen, Transparenz über Eigentumsverhältnisse am Wohnungsmarkt herstellen“ vorgelegt. Sie wollen nicht nur wissen, wem eine Immobilie gehört, Sie wollen für Wohnungen unter anderem die Nettokaltmiete, die Zimmerzahl, den Leerstand, die Energieeffizienz, die Sozialbindung und sogar die Mietverträge und spätere Vertragsänderungen erfassen.
Eigentümer sollen Änderungen innerhalb von vier Wochen melden. Diese Daten wollen Sie nicht nur staatlichen Institutionen, sondern auch NGOs, Journalisten zugänglich machen. Hier geht es also nicht um Geldwäsche. Sie wollen das alles wissen, Sie und Ihre NGOs, um Vermieter weiter gängeln und bevormunden zu können.
Deutschland muss aufgrund der europäischen Geldwäscherichtlinie eine zentrale Zugangsstelle für Immobiliendaten schaffen. Dafür braucht es Eigentümerdaten und Kaufpreise. Ihr Antrag geht aber weit darüber hinaus. Wir lehnen ihn ab.
Der zweite Antrag, mit dem Sie den Marktzugang von Immobilienunternehmen einschränken, hat zum Ziel, Vermieter zu zwingen, ihre Wohnimmobilie zu verkaufen oder zumindest die Vermietung einzustellen.
Zur Begründung beklagen Sie die hohen Gewinne börsennotierter Immobilienunternehmen. Nun fordern Sie mit der Begründung, ganze fünf Prozent der Wohnungen im deutschen Geschosswohnungsbau seien im Besitz börsennotierter Wohnungsbauunternehmen, unter anderem, dass jedem Vermieter, der nicht nachweisen kann, dass er genügend Geld für die Instandsetzung und Erneuerung seiner Mietwohnung zurückgelegt hat, die Genehmigung zur gewerblichen Vermietung entzogen wird.
Das betrifft aber direkt die meisten privaten Vermieter, die rund fünfzehn Millionen privat vermieteter Wohnungen in Deutschland. Sie fordern bei jeder Gelegenheit mehr Mietwohnungen und bringen aktuell einen Antrag ein, der die Anzahl der Mietwohnungen per Gesetz um bis zu fünfzehn Millionen reduziert.
Wir fordern dagegen, die bereits jetzt völlig übertriebene Gängelung privater Vermieter umgehend zu beenden. Laut einer Vermieterbefragung von Haus & Grund von 2026 haben bereits sechzig Prozent der privaten Vermieter, die befragt wurden, angegeben, dass sie es für wahrscheinlich halten, ihre Vermietungstätigkeit ganz oder teilweise einzustellen.
60 Prozent wollen nicht mehr vermieten. Wir brauchen aber doch ganz dringend mehr private Vermieter und nicht weniger. Wir als AfD fordern daher bessere Bedingungen für Wohneigentum, Vermögensbildung und einen funktionierenden Immobilienmarkt und lehnen die Anträge der Linken ab.


