12.06.2026 Dr. Paul Schmidt: Ministerin Reiche muss eingestehen, dass sogenannte erneuerbare Energien nicht zuverlässig sind

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Paul Schmidt (AfD) sieht sich durch Aussagen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche im Deutschen Bundestag in seiner Kritik an der Energiewende bestätigt. In der Debatte am 11. Juni 2026 musste die Ministerin eingestehen, dass die sogenannten erneuerbaren Energien eine Kehrseite haben: Trotz des weiteren Ausbaus von Windkraft und Photovoltaik sei die Stromversorgung aus sogenannten erneuerbaren Energien nicht jederzeit gesichert.

Nach den Worten der Ministerin konnte 2025 an mehreren Tagen kein Strom aus sogenannten erneuerbaren Energien erzeugt werden. Reiche erklärte im Parlament: „An 40 Tagen haben die Erneuerbaren unter 20 Prozent des benötigten Strombedarfs gedeckt, an 79 Tagen unter 30 Prozent und an 139 Tagen unter 40 Prozent.“ Weiter wies die Ministerin auf mehrtägige Dunkelflauten hin und musste zudem einräumen, dass Speicher nicht in der Lage seien, eine mehrtägige Mangellage in der Erzeugung auszugleichen.

„Die zuständige Ministerin bestätigt damit genau das, worauf wir seit Jahren hinweisen: Windkraft und Photovoltaik können eine moderne Industrienation nicht zuverlässig mit Energie versorgen. Selbst die Bundesregierung muss inzwischen einräumen, dass es zahlreiche Tage gibt, an denen die sogenannten erneuerbaren Energien nur einen geringen Teil des Strombedarfs decken können“, sagt Dr. Paul Schmidt. Dementsprechend war es völlig falsch, unsere Kernkraftwerke stillzulegen, und nun auch noch nach und nach unsere Kohlekraftwerke.

Bemerkenswert ist die Feststellung der Ministerin, dass Deutschland bei Dunkelflauten weiterhin auf gesicherte Kraftwerksleistung und Stromimporte angewiesen ist. „Der massive Ausbau von Wind und Photovoltaik löst kein Problem bei der Versorgungssicherheit“, betont Dr. Paul Schmidt. Wer Versorgungssicherheit, wettbewerbsfähige Strompreise und einen starken Industriestandort wolle, müsse endlich wieder auf eine gesicherte Stromversorgung mit Kernkraft setzen.

Fundstelle im Plenarprotokoll auf Seite 10052:
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