16.05.2026 Dr. Paul Schmidt: Ausbau der Windkraft stoppen und Flächengesetz aufheben

16.05.2026 Dr. Paul Schmidt: Ausbau der Windkraft stoppen und Flächengesetz aufheben
Dr. Paul Schmidt MdBNach Angaben des Bundestagsabgeordneten Dr. Paul Schmidt sind in Deutschland bereits heute über 200 Gigawatt installierte Leistung bei Windkraft und Photovoltaik verfügbar. „Wir können aber maximal 85 Gigawatt verbrauchen. Wenn die Sonne scheint und der Wind weht, haben wir viel zu viel Strom im Netz. Für die Dunkelflaute müssen wir konventionelle Kraftwerke vorhalten, die nur einige Wochen im Jahr in Betrieb sind“, sagt Schmidt.

Vor diesem Hintergrund mache es keinen Sinn, dass in Baden-Württemberg weitere Flächen für Windkraft ausgewiesen werden müssen. „Wir sind ein windarmes Land und haben bundesweit genug installierte Leistung“, betont Schmidt. Mit dem Windenergieflächenbedarfsgesetz greift der Bund aus Sicht von Schmidt unzulässig in die Planungshoheit der Bundesländer und Kommunen ein.

Als Kommunalpolitiker befasst sich Paul Schmidt schon seit zwölf Jahren mit dem Thema. Das Windenergieflächenbedarfsgesetz muss sofort aufgehoben und der weitere Ausbau der Windkraft mit einem bundesweiten Moratorium gestoppt werden. Die Kosten für diese verfehlte Politik tragen am Ende alle Bürger und Unternehmen über steigende Strompreise und hohe Netzentgelte.

Das Land Baden-Württemberg muss bis zum Jahr 2032 rund 1,8 Prozent der Landesfläche für Windkraft ausweisen. Rechtsgrundlage ist das Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG), das am 1. Februar 2023 unter der Ampel-Regierung in Kraft trat. Die AfD-Bundestagsfraktion hat jetzt einen Gesetzentwurf eingebracht, um das WindBG aufzuheben. Zudem fordert die Fraktion ein Moratorium, um den weiteren Ausbau der Windkraft bis Ende 2027 zu stoppen.

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