15.04.2026 Dr. Paul Schmidt: Räumung der Asse endgültig beenden

Die Rückholung der radioaktiven Abfälle aus dem früheren Salzbergwerk Asse kann nicht wie geplant ab 2033 erfolgen, teilte die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) in einer Pressemeldung vom 14. April 2026 mit. Dazu erklärt der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Kernkraft der AfD-Bundestagfraktion Dr. Paul Schmidt:

„Die Räumung der Asse hat sich endgültig als die falsche Strategie herausgestellt. Sie ist viel zu teuer – nun wird nach Auskunft der BGE die für die Räumung nötige neue Schachtförderanlage frühestens 2039 fertiggestellt. Nach knapp zehn Jahren Arbeit muss die Bundesgesellschaft ihre bisherige Planung über den Haufen werfen.

Wir fordern, die Asse endlich zu verfüllen. Dies ist zulässig und geboten, da die Gesamtmenge der eingelagerten Radioaktivität vergleichsweise niedrig ist. Die BGE verfolgt offensichtlich die Strategie der letzten und der aktuellen Bundesregierung: Das Thema nukleare Entsorgung soll nicht gelöst werden, sondern auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben werden.“

Die BGE wurde 2017 gegründet. 2020 legte sie einen Rückholplan vor. Die Rückholung hätte 2033 beginnen sollen.

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