Für den 1. Mai 2026 wurde zum ersten Mal stundenlang der extrem negative Strompreis von -50 Cent pro Kilowattstunde erreicht – laut den Day-Ahead-Werten der…
06.05.2026 Ärger mit der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft (DPG)
Ich habe gemeinsam mit zahlreichen Kollegen aus der AfD-Bundestagfraktion einen offenen Brief an die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft (DPG) unterzeichnet. Hintergrund ist, dass ich – wie viele andere AfD-Kollegen – trotz gestellten Aufnahmeantrags bislang nicht in die DPG aufgenommen wurde.
Die DPG ist ein Verein von aktuellen und ehemaligen Abgeordneten. Alle Kollegen aus den anderen Fraktionen, die nach der letzten Bundestagswahl neu dabei waren und einen Mitgliedsantrag gestellt haben, sind aufgenommen worden, wir als neue Abgeordnete jedoch nicht. Wir haben gemeinsam als betroffene Abgeordnete rechtliche Schritte gegen diese Ungleichbehandlung eingeleitet. Auch ich habe mich der Klage angeschlossen.
Mit dem offenen Brief, den neben mir 45 AfD-Kollegen unterzeichnet haben, erhöhen wir nun den Druck. Wir fordern die DPG auf, die parteipolitisch neutrale Behandlung aller Bundestagsabgeordneten sicherzustellen und die aus unserer Sicht sachlich nicht gerechtfertigte Blockade der Mitgliedschaft zu beenden. Die betroffenen Abgeordneten trafen sich vor dem Haupteingang der DPG am 5. Mai 2026 zu einem Fototermin.
Die DPG finanziert sich nicht nur aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden, sondern erhält auch Steuergelder. Vorsitzender des Vereins ist Armin Laschet (CDU). Manchmal wird die DPG als „elitärer Verein“ oder ähnlich dargestellt. Die Wahrheit ist weit unspektakulärer: Sie bietet gepflegte Räume und gute Infrastruktur für offizielle Veranstaltungen und informelle Treffen. Davon lebt die Politik und eine Mitgliedschaft gehört für mich dazu.
Weitere Informationen:
Den offenen Brief können Sie hier als pdf herunterladen