22.01.2026 Paul Schmidt – Bundesregierung ohne Kernkraft auf energiepolitischer Geisterfahrt

Dr. Paul Schmidt MdBPaul Schmidt: Bundesregierung ohne Kernkraft auf energiepolitischer Geisterfahrt

Die Bundesregierung hat sich mit der Europäischen Kommission auf 12 Gigawatt zusätzliche Erdgas-Stromerzeugung geeinigt. Der Bau der ersten Gaskraftwerke soll noch im Jahr 2026 ausgeschrieben werden. Dazu erklärt der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Kernkraft der AfD-Bundestagsfraktion Dr. Paul Schmidt:

„Die jetzige Regierung unter Kanzler Merz und Ministerin Reiche hätte alle Chancen gehabt, die energiepolitische Geisterfahrt zu beenden, doch sie tut nichts. Erst wurden unsere sicheren Kernkraftwerke abgeschaltet und werden nun abgebaut. Parallel wurden die sogenannten erneuerbaren Energien stark ausgebaut.

Sie sind wetterabhängig und bieten keine Versorgungssicherheit – Stromausfälle in der Dunkelflaute sind aktuell die Folge. Werden die zuletzt stillgelegten drei Kernkraftwerke (KKW) wieder hergerichtet, können sie ca. 4,5 Gigawatt grundlastfähigen Strom erzeugen. Bei weiteren KKW wäre dasselbe möglich – man muss es nur anpacken.

Die Zulieferfirmen, die die US-Kernkraftwerke für weitere 30 Betriebsjahre nachgerüstet haben, stehen bereit, dasselbe mit unseren KKW zu tun. Das ist das, was Deutschland dringend braucht, anstelle der Gaskraftwerke, die eines Tages mit Wasserstoff betrieben werden sollen, der dreimal so teuer ist wie Erdgas.“

 

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