In der Debatte zur finanziellen Situation unserer Gemeinden habe ich in einer Zwischenfrage an den Abgeordneten Michael Kießling (CDU/CSU) gefragt, wie er es bewertet, dass sowohl die von der Ampel als auch von Schwarz-Rot durchgesetzten Steuergesetze zur Förderung von Unternehmen die Gewerbesteuereinnahmen der ohnehin notleidenden Kommunen erheblich einschränken. Als Beispiele werden dabei häufig die beschleunigte Abschreibung beweglicher Wirtschaftsgüter mit jährlich 30 Prozent sowie die eingeführte Sonderabschreibung von 75 Prozent für neue Firmenwagen genannt. Beide Maßnahmen wirken sich unmittelbar auf die Gewerbesteuer aus und betreffen damit die Einnahmesituation der Kommunen. Die Antwort darauf fiel jedoch sehr ausweichend aus und blieb aus meiner Sicht enttäuschend.